Arbeitsrecht Leipzig: IHR Ansprechpartner für Arbeitsrecht | Kostenlose Vermittlung von Anwälten!

Mit Arbeitsrecht kommt jeder in Berührung!

Arbeitsrecht Leipzig ist eine auf das Thema Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei mit Sitz in Leipzig. Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Beratung und Vertretung von Angestellten, die eine fristlose Kündigung erhalten haben, mobbing am Arbeitsplatz erleben, Urlaub gestrichen wird usw. Auf dem Gebiet des Arbeitsrechts tätige Fachanwälte verfügen wir über ein breites Erfahrungsspektrum und eine exzellente arbeitsrechtliche Expertise in der Region Leipzig.

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Beispielfälle aus Leipzig zum Thema Arbeitsrecht – interessante Streitigkeiten & Urteile

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Schwerbehinderten nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Die beklagte Stadt Leipzig schrieb die Stelle eines „Techn. Angestellte/n für die Leitung des Sachgebiets Betriebstechnik“ aus. In der Stellenausschreibung heißt es ua.: „Wir erwarten: Dipl.-Ing. (FH) oder staatl. gepr. Techniker/in oder Meister/in im GewerkHeizungs-/Sanitär-/Elektrotechnik oder vergleichbare Qualifikation; …“.

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Der mit einem Grad der Behinderung von 50 schwerbehinderte Kläger, der ausgebildeter Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sowie staatlich geprüfter Umweltschutztechniker im Fachbereich „Alternative Energien“ ist, bewarb sich auf die ausgeschriebene Stelle. Er fügte seinem Bewerbungsschreiben einen ausführlichen Lebenslauf bei. Die beklagte Stadt lud den Kläger nicht zu einem Vorstellungsgespräch ein und entschied sich für einen anderen Bewerber.
Arbeitsgericht: 3 Bruttomonatsverdienste als Entschädigung
Berufung durch Stadt: Landesarbeitsgericht: 1 Bruttomonatsverdienst als Entschädigung
Revision durch Stadt: Bundesarbeitsgericht: Abgelehnt

Quelle: [Ankertext: Rechtsindex – Das juristisch Informationsportal]http://www.rechtsindex.de/arbeitsrecht/5648-agg-nichteinladen-eines-schwerbehinderten-zu-einem-vorstellungsgespraech

Fristlose Kündigung: Vorgesetzten telefonisch mit den Worten „Ich stech Dich ab“ bedroht

Ein Arbeitgeber wirft seinem 28-jährigen Mitarbeiter vor, es bestehe der dringende Verdacht, dieser habe seinen Vorgesetzten in einem Telefonat massiv mit den Worten „Ich stech‘ Dich ab“ bedroht. Der Mitarbeiter klagt gegen die fristlose Kündigung vor dem Arbeitrsgericht Leipzig.

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Aufgrund seiner markanten Stimme hätte der Vorgesetzte seinen Mitarbeiter gleich erkannt, behauptet der beklagte Arbeitgeber. Die Telefonnummer sei ohnehin nur wenigen Personen bekannt gewesen, so der Arbeitgeber. Die strafrechtlichen Ermittlungen ergaben, dass der Vorgesetzte am 19.12.2014 gegen 20:50 aus einer Telefonzelle angerufen wurde.

Nach durchgeführter Beweisaufnahme, in der sowohl der Vorgesetzte des Klägers als auch dessen Nachbar und dessen geschiedene Ehefrau als Zeugen vernommen wurden, steht zur Überzeugung der Kammer fest, dass der Kläger den streitigen Anruf getätigt hat.
[…] Aufgrund der Schwere der Pflichtverletzung war eine vorherige Abmahnung entbehrlich. Die fristlose Kündigung ist somit wirksam.

Quelle: [Ankertext: Rechtsindex – Das juristisch Informationsportal]http://www.rechtsindex.de/arbeitsrecht/5639-fristlose-kuendigung-vorgesetzten-telefonisch-mit-den-worten-ich-stech-dich-ab-bedroht

Mitarbeiter zeigt vor dem Betriebsrat Hitlergruß


Nach Streitigkeiten auf einer Betriebsversammlung ging der Mitarbeiter zum Betriebsratvorsitzenden, streckte die rechte Hand zum Hitlergruß aus und sagte „Du bist ein heil, du Nazi!“. Seine fristlose Kündigung verteidigte der Mitarbeiter u.a. damit, dass er Türke sei und könne kein Nazi sein. Mit Erfolg?

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In dem Verfahren vor dem Arbeitsgericht Hamburg streiten der Kläger und die Arbeitgeberin über die fristlose Kündigung. Der Kläger ist bei der Beklagten seit 2009 als Transportfahrer tätig. Dabei ist die Beklagte im Bereich der Patiententransporte tätig. Die Beklagte ist der Auffassung, der Hitlergruß stelle einen wichtigen Kündigungsgrund dar.

Nach Auffassung des Arbeitsgerichts Leipzig (Urteil, Az. 12 Ca 348/15) beendete die außerordentliche Kündigung der Beklagten das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Der Hitlergruß durch Erheben des ausgestreckten Armes stellt aus Sicht der erkennenden Kammer einen wichtigen Kündigungsgrund i.S.d. § 626 Abs. 1 BGB dar.

Quelle: [Ankertext: Rechtsindex – Das juristisch Informationsportal]  http://www.rechtsindex.de/arbeitsrecht/5727-mitarbeiter-zeigt-vor-dem-betriebsrat-hitlergruss

Was ist eigentlich Arbeitsrecht, was zeichnet eine gute Kanzlei aus und was ist in Leipzig besonders?

Die Stadt Leipzig im Freistaat Sachsen ist eine kreisfreie sowie die größte Stadt des Bundeslandes. Sie ist in Deutschland die am schnellsten wachsende Großstadt. Mit über 500.000 Einwohnern ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels, der Kultur und der Bildung. Wo so viele Menschen zusammen leben und arbeiten, sind Konflikte unvermeidbar. In seinem Berufsleben kommt wohl jeder einmal mit dem Arbeitsrecht in Berührung. Dabei muss es gar nicht um Kündigung und um Fehlverhalten von Arbeitnehmer oder Arbeitgeber gehen. Die Arbeitsgesetze sind vielfältig und decken jeden Bereich der vertraglichen Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab. Zusätzlich können Betriebsräte, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände an arbeitsrechtlichen Vorgängen beteiligt sein. Es wird zwischen dem Individualarbeitsrecht, dessen Gegenstand der einzelne Arbeitsvertrag ist, und dem Kollektievarbeitsrecht, das sich mit Ausübung und Ausgestaltung von innerbetrieblicher Mitbestimmung und von Arbeitskampfmaßnahmen beschäftigt, unterschieden. Unsere Kanzlei ist auf Rechtsfragen aus allen Gebieten des Arbeitsrechts spezialisiert.

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  • Individualrecht: Gegenstand ist der einzelne Arbeitsvertrag
  • Kollektivarbeitsrecht: Gegenstand ist Ausübung/Ausgestaltung der innerbetrieblichen Mitbestimmung

Fragen zu Lohn und Kündigung sind tägliches Geschäft des Arbeitsrechtsanwalts

Zu den typischen Themen, mit denen sich der Arbeitsrechtsanwalt fast täglich beschäftigt, gehört die fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung, die pünktliche Zahlung von Lohn, die Zulässigkeit und die Abgeltung von Überstunden, Urlaubsgewährung oder –abgeltung. Der Anwalt für Arbeitsrecht berät Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Kommt es zum Rechtsstreit, übernimmt der Rechtsanwalt die Vertretung vor dem Arbeitsgericht. In der Güteverhandlung ist sein Verhandlungsgeschick für den Arbeitsrechtsanwalt wichtig. Im Arbeitsrecht ist vor der streitigen Verhandlung eine Güteverhandlung durchzuführen, bei der im Beisein des Arbeitsrichters Einigungsmöglichkeiten diskutiert werden. In der Arbeitsrechtskanzlei in Leipzig ist die Rechtsprechung des örtlich zuständigen Arbeitsgerichts bekannt, so dass eine konkrete Beratung zu den Aussichten bei der Prozessführung möglich ist. Auch die vom Landesarbeitsgericht Sachsen verkündeten Urteile werden aufmerksam studiert. Der Anwalt für Arbeitsrecht ist außerdem verpflichtet, sich stets über die neuesten Urteile des Bundesarbeitsgerichts zu informieren. Zur Auslegung derselben Gesetzesgrundlage können verschiedene Richter durchaus unterschiedliche Ansichten haben.

Mobbing am Arbeitsplatz und Diskriminierung stoppen

Auch hinter den freundlichen und harmonischen Fassaden von Leipzig ereignen sich manche unangenehmen Vorgänge, denen mit Hilfe eines Rechtsanwalts für Arbeitsrecht Einhalt geboten werden muss. Mobbing am Arbeitsplatz schadet dem betroffenen Arbeitnehmer, aber auch dem gesamten Betriebsklima und damit der Produktivität. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten also gleichermaßen bemüht sein, derartige Vorfälle schnell und nachhaltig zu regeln. Die Arbeitsrechtskanzlei hat Erfahrungen im Umgang mit derartigen Fällen. Weil auch die Bevölkerung von Leipzig immer vielfältiger wird, sind Diskriminierung oder der Verdacht von Diskriminierung am Arbeitsplatz ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist zwar kein typisches Arbeitsgesetz, wird aber sehr häufig im Arbeitsrecht angewendet.

Arbeitsvertragsgestaltung für den Dienstleistungsbereich

Leipzig verfügt als Wirtschaftsstandort über günstige Verkehrsanbindungen, die nicht nur auf dem Land, sondern auch auf dem Wasser über Ländergrenzen hinausführen. Leipzig wird Weltstadt bezeichnet und ist in Sachsen eines der sechs Oberzentren. In der Anwaltskanzlei für Arbeitsrecht bedeutet der Tätigkeitsschwerpunkt im Handels- und Dienstleistungsgewerbe, dass Befristungen, Zeitverträgen und den Voraussetzungen für die Kündigung aus betriebsbedingten Gründen erörtert werden müssen. Der Arbeitsmarkt fordert Flexibilität, die unter bestimmten Voraussetzungen durch Zeitverträge möglich gemacht werden kann.

Wissenswertes zur Betriebsratstätigkeit

Neben individualrechtlichen Fragen, die sich direkt aus dem Vertragsverhältnis ergeben, berät und unterstützt unsere Arbeitsrechtskanzlei in Leipzig auch Arbeitnehmer und Betriebsratsmitglieder darüber, welches Gesetz bei der Mitbestimmung im Betrieb zu beachten ist. Gesetzesgrundlage ist das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Dort ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen ein Betriebsrat eingerichtet werden kann, wie die Wahlen zu organisieren sind und wie die Arbeit und die besondere Stellung der gewählten Betriebsratsmitglieder aussieht. Diskriminierende Ungleichbehandlung von Betriebsratsmitgliedern wegen ihrer Tätigkeit muss ebenso unterbleiben wie die Behinderung der Betriebsratstätigkeit durch den Arbeitgeber. Gleichzeitig müssen auch die Betriebsratsmitglieder die Grenzen der Einmischung in unternehmerische Entscheidungen oder Weisungen erkennen.

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espresso auf einem tisch in einem restaurant